Was Besucher nicht sehen – aber sofort merken: die Technik hinter einer guten Webseite
Bei Webseiten fällt zuerst das Sichtbare auf: Design. Bilder. Texte. Farben. Aufbau.
Doch ein großer Teil der Arbeit steckt dort, wo ihn später kaum jemand bewusst wahrnimmt. Und eigentlich ist genau das ein gutes Zeichen.
Unsichtbar, solange alles funktioniert
Denn niemand denkt beim Ausfüllen eines Kontaktformulars darüber nach, was im Hintergrund passiert – solange es einfach funktioniert.
Niemand beschäftigt sich mit dem technischen Aufbau von Webseiten – solange sie schnell laden.
Und niemand möchte darüber nachdenken, ob Webseiten auf Smartphone, Tablet oder PC unterschiedlich funktionieren – sie sollen überall passen.
Was hinter einer professionellen Webseite steckt
Hinter professionellen Webseiten steckt deshalb deutlich mehr als das, was auf dem Bildschirm zu sehen ist:
- Sauberer Aufbau: Seiten müssen technisch sauber aufgebaut sein. Klar gegliederter Code wird von jedem Browser zuverlässig dargestellt und lässt sich später ohne Umwege erweitern.
- Zuverlässige Funktionen: Funktionen müssen zuverlässig arbeiten – vom Menü bis zur Online-Terminbuchung.
- Formulare: Formulare müssen korrekt reagieren. Sie zeigen verständlich, was noch fehlt, bestätigen das Absenden, und die Anfrage kommt auch wirklich an.
- Jede Bildschirmgröße: Inhalte müssen auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen funktionieren, vom kleinen Smartphone bis zum großen Monitor.
- Ladezeit: Ladezeiten müssen im Blick behalten werden. Bilder in passender Größe und in modernen Formaten sowie schlanker Code sorgen dafür, dass die Seite auch unterwegs schnell da ist.
- Sicherheit und Datenschutz: Beides muss von Anfang an berücksichtigt sein – mit einer verschlüsselten Verbindung, Formularen, die nur das Nötige abfragen, und möglichst wenigen fremden Diensten.
- Für Suchmaschinen verständlich: Auch Suchmaschinen müssen verstehen können, worum es auf der Webseite geht. Klare Überschriften, passende Seitentitel und Beschreibungen helfen dabei.
Dazu kommen viele kleine Details, die Besucher vielleicht niemals bewusst bemerken.
Kleine Fehler, große Wirkung
Besucher merken aber sehr schnell, wenn eines davon nicht stimmt:
- Ein Button reagiert nicht.
- Ein Formular verschwindet ins Nirgendwo.
- Auf dem Smartphone liegt plötzlich Text über einem Bild.
- Eine Seite lädt viel zu lange.
- Oder nach einem Klick passiert einfach nichts.
Solche Dinge wirken vielleicht klein – können aber innerhalb weniger Sekunden Vertrauen kosten. Worauf es auf der Startseite außerdem ankommt, zeigt der Beitrag „Eine schöne Webseite allein reicht nicht“.
Die Arbeit, die niemand sieht
Für mich gehört deshalb auch die Arbeit, die später niemand sieht, genauso zum Webdesign wie Gestaltung und Inhalt.
Und wahrscheinlich kommt auch hier wieder ein wenig der pingelige Technik-Nerd durch.
Denn bevor Webseiten fertig sind, wird nicht nur darauf geschaut, ob sie schön aussehen. Sie sollen sauber funktionieren, verständlich reagieren und sich für Besucher selbstverständlich anfühlen.
So wird geprüft, bevor eine Webseite online geht
Bevor eine Webseite online geht, prüfe ich deshalb unter anderem:
- ob jeder Knopf, jeder Link und jede Funktion das tut, was sie soll,
- ob Formulare ankommen und eine verständliche Rückmeldung geben,
- wie die Seiten auf Smartphone, Tablet und PC wirken – von sehr schmalen bis zu großen Bildschirmen,
- ob sich alle Inhalte ohne Zoomen und seitliches Scrollen lesen lassen,
- wie schnell sie laden und ob Bilder in passender Größe ausgeliefert werden,
- ob Seitentitel, Beschreibungen und Überschriften auch für Suchmaschinen stimmen.
Nach dem Hochladen wird alles noch einmal auf der echten Webseite kontrolliert.
Gut ist, wenn niemand etwas merkt
Im Idealfall merkt ein Besucher von all dieser Arbeit nämlich gar nichts. Er findet, was er sucht. Er kann die Webseite problemlos bedienen. Alles funktioniert. Und genau so sollte es sein.
Mit Webdesign by Geri entsteht deshalb nicht nur das, was man sieht – sondern auch das, was dafür sorgt, dass Webseiten im Hintergrund zuverlässig ihren Job machen.
Gutes Webdesign sieht man. Gute Technik merkt man oft erst dann, wenn sie fehlt.